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Veröffentlichte Artikel:
Valentinstag
Tongariro, Waitomo, Rotorua

Auch die laengste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Bei unserem ersten Schritt auf der Alpine Crossing hats uns fast weggeblasen. Super Start! Aber wir beissen durch. Frodo und Sam haben die Reise zum Schicksalsberg auch gemeistert. Die 20 km entlang von Vulkanen, Kratern und Lava schaffen wir in 6.5 Stunden. Wir marschieren fast ohne Pause durch, da es so windig und kalt ist, dass man nirgends gemuetlich was essen und die einmalige Szenerie geniessen kann.
Als naechstes steht zur Abwechslung mal eine Erkundung einer richtig grossen Hoehle an. Waitomo Caves! Wir seilen 100m (cool) ab und sehen tossendes Wasser, funkelnde Gluehwuermchen und einen Riesenhaufen Stalaktiten und Stalagmiten. Welche sind die, die von oben nach unten wachsen schon wieder?
Auf dem Weg nach Rotorua schauen wir noch kurz in Hobbiton vorbei. Hier brach Frodo zu seiner Reise auf. Das Filmset fuer die Trilogien von Herr der Ringe und Der Hobbit ist bis ins kleinste Detail durchgeplant. Alles ist so wie es im Film zu sehen war. Wirklich gut gemacht. Bravo!
In Rotorua angekommen, faellt einem natuerlich sofort die etwas andere Luftzusammensetzung auf. Ueberall riecht es nach Schwefel. Es dampft hier und zischt dort aus dem Boden. Hier hats Geothermie ohne Ende. Energie im Ueberfluss. …und Baden kann man auch!
Wir besuchen ein Maoridorf, eine Mischung zwischen Freilichtmuseum und echtem Dorf. Die Fuehrung ist informativ und wir sehen sogar noch einen Haka (Kriegstanz). Zum Zmittag gabs Maiskolben aus dem Steamer, ich meine aus dem Hangi. Hangi sind die natuerlichen Oefen der Maoribewohner die mit heissem Dampf direkt aus dem Boden befeuert werden.
wintermorgen
- Es war dunkel, als ich am Morgen aufgestanden bin. Gerade mal sechs Uhr. Wie ich diese Dunkelheit hasse. Kälte durchströmte mich, als ich die Haustür hinter mir zuschliessen wollte. Meine zittrigen Hände liessen meine Schlüssel fallen. Ich hob sie mit zusammengekniffenen Lippen wieder auf. Beim zweiten Mal war es mir gelungen die Tür zu verriegeln. Ich lief los. Wie immer war ich zu spät und musste darum bangen, meinen Bus noch zu erwischen. Heute hatte ich Glück und einen nachsichtigen Busfahrer. Ich liess mich auf einen Sitz fallen, schaltete meinen iPod an und begann die übliche Musik zu hören. Wie ich es liebe. Einfach dasitzen, alles um mich herum vergessen. Die Leute wegzudenken. Mich voll und ganz jedem einzelnen Ton, der aus meinen Kopfhörer in mich hineinströmt, hinzugeben und freien Gedanken Platz zu schaffen.
Mühevoll, und ein wenig betrübt, dass die Busfahrt schon zu Ende war, erhob ich mich von meinem Sitz und wartete bis alle Leute aus dem Bus geströmt waren. Gehetzt von den gierigen Blicken der Leute, die vor dem Bus standen und es kaum erwarten konnten sich auf die Plätze zu stürzen, stieg ich aus. Ich zündete mir eine Zigarette an und bewegte mich Richtung Unterführung. Ich nahm zahlreiche Gesichter wahr, konnte mich aber nach wie vor nur auf meine Musik konzentrieren. Ich mag es nicht, mich morgens zu unterhalten.
Zug um Zug nahm ich von meiner Zigarette. Ich schaute sie ab und zu an, und fragte mich beiläufig, welchen Nutzen sie denn eigentlich hat. Ich schmiss sie in den nächsten Eimer. Ich rieb mir meine trockenen Hände, in der Hoffnung, der Weg würde kürzer werden.
Endlich angekommen, begab ich mich zuerst auf die Toilette. Ich schloss mich für ungefähr fünf Minuten ein, bis ich das Gefühl hatte, mich besser zu fühlen. Ich stieg die Treppen hoch, begab mich wieder nach draussen und steckte mir die nächste Zigarette an. Noch immer hatte ich meinen iPod laufen und noch mit niemandem geredet. Es störte mich nicht, ich war sogar froh, dass ich mich noch nicht mit jemandem auseinandersetzten musste. Den Rauch meines letzten Zuges noch in den Lungen, warf ich den Filter in den Aschenbecher und ging zur Tür. Ich öffnete sie und blas den letzten Rauch aus den Lungen. Die Worte meiner Mutter kamen mir in den Sinn: Du sollst nicht rauchen, du mit deinem Asthma. Mir war das im Moment egal. Ich ging auf mein Schulzimmer zu, hoffend, dass sich noch keiner meiner Klassenkameraden dort aufhielt. Ich hatte Glück. Nur einer. Und der ist nicht besonders gesprächig. Ich formte ein knappes Hallo mit meinen Lippen und ging schnell an ihm vorbei zu meinem Platz. Ich legte meine Tasche auf den Tisch, liess meinen Kopf fallen und schloss die Augen. Am Rande bekam ich mit, dass sich das Klassenzimmer langsam füllte. Trotzdem öffnete ich meine Augen erst mit dem Schlag der Glocken. Ich sah mich um. Nichts. Einfach nur Leere. Das Zimmer war voll mit Menschen mit glücklichen Gesichtern, doch mit Leere in den Augen, kein Glanz, keine Freude. Menschen, die ich jeden Tag sehe, mit denen ich mich unterhalte. Doch worüber unterhalte ich mich mit ihnen? Über nichts. Leere Dinge, die niemanden wirklich interessiert und trotzdem tun alle so, Tag für Tag. Ich möchte am liebsten weg hier, ausreissen. Doch ich bleibe. Bleibe still auf meinem Platz. Meinen Mund leicht geöffnet, doch alles andere als kurz davor etwas zu sagen. Ich kenne keinen hier. Nicht richtig. Ihnen scheint es nicht aufzufallen. Sie plaudern mit mir, wie mit jedem anderen. Sie machen Witze, von denen scheinbar jegliche Art von Humor gewichen ist. Dennoch ringe ich mir Mal für Mal ein gekünsteltes Lächeln ab, um mich einer möglichen darauffolgenden Diskussion zu entziehen.
Ja, ich sitze in diesem vollen Raum, völlig überfordert von den Einflüssen, die auf mich einprasseln. Ich fühle mich eingesperrt in diesem Raum, wie in einer dunklen Kiste, die von aussen verriegelt wurde. An einem Ort, an dem einem die Luft wegbleibt aus Angst, man kommt nie wieder raus. Nie wieder an die frische Luft. Gefangen auf Lebenszeit. Wo die Dunkelheit alles aus einem heraussaugt. Jegliche Freude, jede Hoffnung. Die Dunkelheit, sie verschluckt alles und jeden. Sogar die eigenen Gedanken, bis an den Punkt, an dem sich im Kopf tatsächlich nur noch Leere befindet. Einfach nichts. Gar nicht vorstellbar. Wie soll man sich denn Nichts vorstellen? Es ist ja nichts. Es ist nicht fassbar, unfassbar. Ein schwarzes Loch. Ich bin lebendig gefangen im Nichts. Es ist nicht möglich zu sterben oder zu leben. Kein Entkommen. Aussichtslos.
- Es war dunkel, als ich am Morgen aufgestanden bin. Gerade mal sechs Uhr. Wie ich diese Dunkelheit hasse. Kälte durchströmte mich, als ich die Haustür hinter mir zuschliessen wollte. Meine zittrigen Hände liessen meine Schlüssel fallen. Ich hob sie mit zusammengekniffenen Lippen wieder auf. Beim zweiten Mal war es mir gelungen die Tür zu verriegeln. Ich lief los. Wie immer war ich zu spät und musste darum bangen, meinen Bus noch zu erwischen. Heute hatte ich Glück und einen nachsichtigen Busfahrer. Ich liess mich auf einen Sitz fallen, schaltete meinen iPod an und begann die übliche Musik zu hören. Wie ich es liebe. Einfach dasitzen, alles um mich herum vergessen. Die Leute wegzudenken. Mich voll und ganz jedem einzelnen Ton, der aus meinen Kopfhörer in mich hineinströmt, hinzugeben und freien Gedanken Platz zu schaffen.
Alpenblög — auch das noch!
- Warum nur ein weiterer Blog?
Und dann noch von einem „Hinterwäldler“ aus den Bergen!
Halt, Stop!:
Denn dieser Blog „huldigt“ und befasst sich mit all den A, B oder C Promis aus dem Kultur, Sport, Gesellschafts & Politik-Bereich, welche sich im Dickicht der Cüpli– und Häppchen-Events mehr oder weniger „zum Affen“ oder einfach eine „ganz schlechte Falle“ machen, sich im ein oder anderen „Fettnäpfchen“ die ‚Manolo Blanik’s durchnässen oder im „Paragraphenwald“ weder ein noch aus wissen und sich damit ins „Souterrain“ der nationalen und internationalen Fernseh– und Zeitungs-Medien katapultieren.
Das darf doch bestimmt seinen Platz beanspruchen, oder!?
Auf dass wir noch lange unsere Freude an diesen Geschichten haben werden!
Euer Alpenblög-ler
- Warum nur ein weiterer Blog?
Ich packe meinen Koffer … Termine Koffermarkt
- Sie sind klein und fein, immer bunt gemischt und auf jeden Fall wert, besucht zu werden:
Die Koffermärkte!

In einem Koffer präsentieren DIY MacherInnen ihre kleinen handgemachten Kostbarkeiten.
Seit ich selbst an meinem ersten Koffermarkt in Solothurn 2012 teilgenommen habe, hat mich der Koffervirus erwischt. Auch dieses Jahr werden wieder viele Koffer auf verschiedenen Märkte in der ganzen Schweiz BesucherInnen anlocken. Schaut doch auch einmal vorbei!
Aktuell:
KOFFERMARKT WETTINGEN am 25.5.2013: Leider, leider musste ich meinen Platz dort meiner Kollegin Laurie (www.glascafe.ch) abtreten, da ich ausgerechnet an diesem Tag ein wichtiges Fotoshooting machen muss. Tja, schade … aber irgendwie müssen ja die Brötlis ins Haus kommen ;-)
KOFFERMARKT HÜNEGG: Samstag, 1. Juni 2013, 10 bis 16 Uhr
im und um den Kultur-Pavillon Hünegg: Künstler aus der Region stellen aus:
Kleider, Nähaccessoires, Keramik, Fimoschmuck, Engelskarten, Goldschmiedearbeiten,
Seidenmalereien, Filz, Kinderbücher, Glasperlen etc.
Mittsommermarkt Uster: Freitag, 21. Juni 2013, 17–23 Uhr, in und um den Jazzcontainer in Uster. Dort werde ich draussen mit einem Stand dabei sein. Für einen Stand draussen kann man sich noch bewerben, drinnen ist bereits alles voll (Warteliste).
KOFFERMARKT INTERLAKEN am 2. Juli 2013 im Tellspielareal. Ich werde dort mit einem Koffer anwesend sein! Bewerbungen sind noch möglich.
KOFFERMARKT WINTERTHUR am 31. August 2013, von 10–18 Uhr in der Kleinen Reithalle beim Teuchelweiher. Jetzt bewerben, das Anmeldeformular ist online!
KOFFERMARKT SOLOTHURN „KOFFERSCHÄTZE“ am 9. November 2013, von 10–17 Uhr. Jetzt bewerben, das Anmeldeformular ist online!
KOFFERMARKT ATTISWIL, drei-tägig am 15./16. und 17. November. Anmeldungen sind noch möglich! Am 13.11. findet dort übrigens noch ein Kinderkoffermarkt statt.
KOFFERMARKT LUZERN am 16.11.2013, Anmeldungen werden ab Mai entgegengenommen.

Schon vorbei:
KOFFERMARKT CHUR
Bahnhofshalle Chur
9.3.2013, 10 — 16 Uhr
KOFFERMÄRT SCHAFFHAUSEN
Saal Hotel Krone Schaffhausen
23.3.2013, 10 — 17 Uhr
KOFFERMARKT DÜBENDORF
Obere Mühle Dübendorf
13.4.2013, 10 — 17 Uhr
(war sehr schön, in einer neu renovierten Mühle, mit vielen und wirklich hübschen Sachen. Nächstes Jahr werde ich mich auf jeden Fall bewerben!)
- Sie sind klein und fein, immer bunt gemischt und auf jeden Fall wert, besucht zu werden:
